Perfekt wird überbewertet: Weihnachten ist, wenn…

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Weihnachten bedeutet für viele vor allem eines: Stress! Ich habe es mir heuer zum Ziel gemacht, den Dezember zu entstressen und wisst ihr was? Es ist mir tatsächlich gelungen. Klar, äußere Einflüsse und Gegebenheiten sind schwer zu steuern, aber diese innere Entschleunigung – die tut mir heuer einfach wahnsinnig gut. Mit einer kleinen Rückschau und ein paar Tipps für perfekt unperfekte Feiertage verabschiede ich mich heute in eine kleine Weihnachtspause.

Stressfreie Weihnachten – geht das?

Was ist es eigentlich, dass uns ausgerechnet im Dezember so sehr zu Getriebenen macht? Sind es die vielen To Dos? Die Erledingungen? Oder ist es vielleicht der urinnerste Wunsch, das Sehnen nach einem perfekten Weihnachtsfest. Nach diesem Zauber, den wir als Kinder so geliebt haben. Ich meine, es ist die Kombination aus allem, die uns Jahr für Jahr an unsere Grenzen bringt. Alles schaffen wollen, alles machen wollen, alles müssen müssen. Mein Plan für 2021, den ich schon im Sommer geschmiedet habe: Stressfrei in den Dezember! Und soll ich euch mal was sagen? Es ist mir tatsächlich gelungen, dass ich mit wesentlich mehr innerer Ruhe in den Advent gestartet bin. Klar, je näher der 24.12. kommt, desto emsiger wird es überall. Das ist auch heuer so. Aber es macht einen gigantischen Unterschied, wenn man mit einem inneren Plan und einer Strategie an all die Dinge rangeht, die auf uns im Dezember hereinprasseln. Hier könnt ihr nochmal meine Tipps für einen stressfreien Dezember nachlesen – und gleich fürs nächste Jahr abspeichern!

Fragen wir mal andersrum: Warum muss denn so vieles zu Weihnachten perfekt sein? Oder: Warum glauben, wir, alles schaffen zu müssen? Das Weihnachten aus unseren Kindertagen war magisch. Die Erwachsenenversion ist natürlich etwas realistischer. Aber ist es nicht auch möglich, dass der Zauber deshalb ausbleibt, weil er gar keinen Platz hat? Vor lauter machen, müssen, schaffen, fehlt die Luft zum Atmen. Raum für Zauber bleibt da natürlich nicht mehr.

Mein Tipp: Erwartungen runterschrauben und mehr im Moment sein! Das alleine hat mir unglaublich geholfen.

Weihnachten

Weihnachten ist, wenn…

Neulich habe ich in meiner Instagram Story gefragt, was bzw. wann für euch Weihnachten ist. Die wohl häufigste Antworten waren:

  • wenn ich mit meiner Familie zusammen bin
  • wenn wir alle gesund sind
  • wenn wir achtsam und rücksichtsvoll miteinander umgehen

Dem kann ich mich nur anschließen und ich finde alleine das Bewusstmachen, dass die Weihnachtsstimmung nicht davon abhängt, ob das Bücherregal abgestaubt oder der Badezimmerspiegel geputzt ist, bringt schon viel mehr Ruhe rein. Weil ich aber weiß, dass es trotzdem vielen schwer fällt, sich vom eigenen (zu hohen) Anspruch etwas zu lösen, kommen hier nochmal 3 Tipps für etwas mehr Gelassenheit an den Feiertagen:

  1. Erwartungen runterschrauben! Less is more.
  2. Die 10 Sekunden Regel praktizieren: Bei akutem Stress, 10 Sekunden inne halten und tief durchatmen.
  3. Im Moment sein! Die zauberhaften Momente ziehen vorüber, wenn du dich um das Drumherum sorgst.

Damit wünsche ich euch allen ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Festtage!

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