ME TIME CHALLENGE: WARUM DU DEINE KOMFORTZONE VERLASSEN SOLLTEST

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Ich bin ein Gewohnheitstier. Spontanität gehört nicht unbedingt in meinen Grundwortschatz. Dennoch ist es mir gelungen, ein paar Gewohnheiten zu ändern, neue Routinen und Rituale in mein Leben zu lassen. Heute möchte ich dir von meiner kleinen „Me Time Challenge“ erzählen, denn sie hat mich enorm weitergebracht und das möchte ich gerne mit dir teilen.

„Wenn du nichts veränderst, wird sich nichts verändern.“ Dieses Zitat habe ich mal gelesen und fand es so treffend. Wie ein kleiner Reminder an mich selbst, die eigene Komfortzone öfter mal zu verlassen und mich an Neues zu wagen. Zugegebenermaßen fällt es mir naturgemäß nicht leicht, mich auf Neues einzulassen. Das musste ich erst mal lernen. Ein großes Stück weit hat mein Mann dazu beigetragen, denn er ist definitiv der Sponatere von uns beiden und gibt mir oft genau den Schubser, den ich brauche, um mich aus meiner Komfortzone zu wagen. Warum mir das so wichitg ist? Weil ich nunmal nur diese Zeit habe. Dieses JETZT. Je älter ich werde, desto bewusster gehe ich mit der mir zur Verfügung stehenden Zeit um und desto mehr möchte ich mich selbst immer wieder herausfordern.

Was ist die „Me Time Challenge“?

Diese Challenge ist meine persönliche Taktik, mir selbst einen kleinen Tritt in den Hintern zu verpassen. Grundsätzlich jedoch geht es um Motivation. Mein oder auch dein „Warum“. Das ist immer ein großes Thema nicht wahr? Wer verlässt schon gerne die eigene Komfortzone? Und warum sollte man das überhaupt tun? Mein „Warum“ ist schnell erklärt: Nun, für mich persönlich hat es ganz viel mit Weiterentwicklung zu tun, auch wenn ich das Modewort „Selbstoptimierung“ nicht sehr gerne mag. Ich habe vor einer Weile beschlossen, dass ich mich selbst immer wieder herausfordern möchte, Neues auszuprobieren.

Der Fokus liegt dabei darauf, etwas für mich zu tun. Als Mutter war ich die ersten Lebensjahre meiner Kinder etwas säumig in diesem Bereich, ein durchaus weit verbreitetes Phänomen unter Eltern. Völlig verständlich, denn Kinder brauchen Aufmerksamkeit und dabei vergisst man oft, dass das eigene Wohlbefinden mindestens so wichtig ist, um für den Nachwuchs da sein zu können.

Mittlerweile sind meine Mädchen größer und ich habe es mir erlaubt, mich selbst wichtiger zu nehmen. Auch das musste ich erst wieder lernen. Was beinhaltet nun meine „Me-Time-Challenge“? Ich glaube, so eine Challenge braucht immer gewisse Rahmenbedingungen und „Regeln“, damit man sie durchzieht. Zumindest braucht sie aber ein Ziel und einen Zeitrahmen.

Ein Beispiel: Du möchtest dich jeden Tag aktiver bewegen. Das ist das Ziel. Du möchtest in drei Monaten die neue Gewohnheit etabliert haben, dich täglich aktiv zu bewegen. Das ist dein Zeitrahmen. Erfahrungsgemäß dauern neue Gewohnheiten 21 Tage bis sie verinnerlicht und automatisiert sind.

Mein persönliches Challenge Ziel derzeit: Ich möchte bewusst mindestens einen Vormittag jede Woche damit verbringen, mich persönlich weiterzubilden. Hierzu habe ich mir einen Onlinekurs gegönnt, den ich innerhalb eines gewissen Zeitraumes fertig machen möchte.

Mir liegt dieses Me-Time-Projekt deshalb so sehr am Herzen, weil ich im vergangenen Jahr unglaublich viel und sehr intensiv gearbeitet habe, fast meine komplette Energie in meine Unternehmen gesteckt habe und dabei mein Wohlbefinden teilweise etwas auf der Strecke geblieben ist. Mir tut es jetzt gut, mich mit mir selbst zu beschäftigen, mir Aufgaben zu stellen und mich in einem anderen Bereich, der nur entfernt etwas mit meiner Arbeit zu tun hat, herauszufordern.

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5 Gründe, warum du deine Komfortzone verlassen solltest

Vielleicht konnte ich dich mit diesem kleinen Einblick etwas motivieren, deine eigene Komfortzone zu verlassen und dir selbst eine kleine Challenge zu stellen. Unabhängig davon, welche Challenge du auswählst, wichtig ist: Versuche nicht, jemand anderem damit einen Gefallen zu tun, sondern dir selbst. Denn wenn du dich selbst herausforderst, etwas Neues zu tun, verlässt du deine Komfortzone und mir fallen mindestens fünf gute Gründe ein, warum du genau das tun solltest:

  1. Du beschäftigst dich aktiv mit dir selbst und nimmst dir Zeit für dich.
  2. Du entwickelst dich weiter mit jeder neuen Challenge, die du dir stellst.
  3. Wenn du niemals deine Komforzone verlässt, wirst du nicht erfahren, was sonst noch auf dich wartet.
  4. Du nutzt die Chance, kleine und größere Veränderungen für dein Wohlbefinden/deine Gesundheit/deine Zufriedenheit aktiv anzugehen.
  5. Außerhalb deiner Komfortzone gibt es noch so viel mehr – was ist das Schlimmste, was passieren kann?

Und jetzt Hand aufs Herz: wenn ich dich in dieser Sekunde fragen würde, was du immer schon für dich selbst tun wolltest – was würdest du antworten? Regelmäßig lesen, Sport treiben, analog Zeiten einhalten… Die Antwort könnte deine neue Me-Time-Challenge sein! Ich wünsche dir viel Erfolg und vergiss nicht: der Anfang fällt leichter, wenn du anderen von deinem Vorhaben erzählst, denn dann machst du es verbindlich.

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